Deckblatt mit Objektidentität und Prüfauftrag
Das Deckblatt enthält Objektadresse, Gebäudeteil, Ansprechpartner, Termin, Dokumentversion und einen eindeutigen Prüfauftrag. Bei mehreren Häusern, Garagen oder Anbauten muss klar sein, welches Dach gemeint ist. Ergänzen Sie die geplante Nutzung „Photovoltaik-Dachvorprüfung“, nicht eine bereits festgelegte Modulzahl. So bleibt Raum für den Befund und die spätere Anlagenplanung.
Nennen Sie bekannte Besonderheiten in wenigen Zeilen: Denkmalschutzverdacht, Flachdach, frühere Feuchte, geplante Sanierung oder schwer zugängliche Bereiche. Sensible Kontaktdaten gehören nur in die Terminunterlagen und nicht in öffentlich geteilte Dateien. Geben Sie an, wer Zugang gewährt und welche Bereiche aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden dürfen.
- Adresse und Gebäudeteil
- Version und Termin
- Prüfauftrag ohne vorweggenommenes Ergebnis
Eintrag in die Prüfmappe: Für „Deckblatt mit Objektidentität und Prüfauftrag“ werden adresse und gebäudeteil, version und termin und prüfauftrag ohne vorweggenommenes ergebnis als getrennte Nachweise geführt. Ergänzen Sie zu jedem Eintrag Datum, Quelle und verantwortliche Person. Ist eine Angabe geschätzt, bekommt sie keinen scheinbar bestätigten Status. Fotos erhalten Blickrichtung und Bezug zur Flächennummer; Pläne ihren Ausgabestand. Der nächste Fachtermin soll nicht wieder bei null beginnen, sondern genau die noch offene Entscheidung zu eine geordnete, versionssichere Unterlagenmappe für den Vor-Ort-Termin beantworten.
Planunterlagen sortieren und Abweichungen markieren
Ordnen Sie Lageplan, Grundrisse, Schnitte, Ansichten, Dachplan und statische Unterlagen chronologisch. Jeder Scan erhält Dateiname, Datum und Seitenfolge. Markieren Sie den relevanten Gebäudeteil, ohne Originale zu überschreiben. Bei mehreren Planständen kommt eine kurze Liste hinzu, welcher Stand vermutlich ausgeführt wurde und wo die Realität abweicht.
Fehlende Unterlagen werden ebenfalls notiert. Ein leerer Platzhalter „Statik Garage nicht vorhanden“ ist hilfreicher als stilles Schweigen. Ergänzen Sie bekannte Umbauten mit Jahr und, soweit verfügbar, Genehmigung oder Rechnung. Der Fachbetrieb kann dann entscheiden, welche Aufmaße oder Nachweise neu erstellt werden müssen. Unsicherheit wird so zu einem planbaren Arbeitspaket.
- Pläne chronologisch
- Relevanter Bereich markiert
- Fehlende Nachweise ausdrücklich gelistet
Eintrag in die Prüfmappe: Für „Planunterlagen sortieren und Abweichungen markieren“ werden pläne chronologisch, relevanter bereich markiert und fehlende nachweise ausdrücklich gelistet als getrennte Nachweise geführt. Ergänzen Sie zu jedem Eintrag Datum, Quelle und verantwortliche Person. Ist eine Angabe geschätzt, bekommt sie keinen scheinbar bestätigten Status. Fotos erhalten Blickrichtung und Bezug zur Flächennummer; Pläne ihren Ausgabestand. Der nächste Fachtermin soll nicht wieder bei null beginnen, sondern genau die noch offene Entscheidung zu eine geordnete, versionssichere Unterlagenmappe für den Vor-Ort-Termin beantworten.
Fotoprotokoll mit Richtung und sicherem Standort
Erstellen Sie zuerst Übersichten von allen zugänglichen Seiten, dann Details. Jeder Dateiname oder Bildindex enthält Nummer, Blickrichtung und Datum. Eine kleine Skizze zeigt den Aufnahmestandort. Fotografieren Sie First, Traufe, Ortgang, Grate, Kehlen, Gauben, Kamine, Fenster, Durchdringungen, Entwässerung und sichtbare Eindeckungsdetails. Nutzen Sie Zoom nur ergänzend; ein Kontextbild verhindert falsche Zuordnung.
Innenaufnahmen aus sicher zugänglichen Dachräumen zeigen sichtbare Tragwerksteile, Anschlüsse und Auffälligkeiten, ohne Verkleidungen eigenmächtig zu öffnen. Vermeiden Sie Personen, private Dokumente oder Nachbarbereiche, die für die Prüfung nicht nötig sind. Bilder vom Dach selbst werden nur von qualifizierten und gesicherten Personen erstellt. Die Mappe darf niemals zu riskantem Verhalten verleiten.
- Bildindex und Blickrichtung
- Übersicht vor Detail
- Kein ungesichertes Dachbetreten
Eintrag in die Prüfmappe: Für „Fotoprotokoll mit Richtung und sicherem Standort“ werden bildindex und blickrichtung, übersicht vor detail und kein ungesichertes dachbetreten als getrennte Nachweise geführt. Ergänzen Sie zu jedem Eintrag Datum, Quelle und verantwortliche Person. Ist eine Angabe geschätzt, bekommt sie keinen scheinbar bestätigten Status. Fotos erhalten Blickrichtung und Bezug zur Flächennummer; Pläne ihren Ausgabestand. Der nächste Fachtermin soll nicht wieder bei null beginnen, sondern genau die noch offene Entscheidung zu eine geordnete, versionssichere Unterlagenmappe für den Vor-Ort-Termin beantworten.
Dachhistorie und Wartung in einer Zeitleiste bündeln
Eine Seite genügt: Baujahr, Neueindeckung, Abdichtung, Gauben, Dachfenster, Kaminänderungen, Sturmschäden, Leckagen, Reparaturen und Inspektionen. Verknüpfen Sie jeden Eintrag mit Rechnung, Bericht oder dem Hinweis „laut Eigentümer“. So erkennt der Prüfer schnell, welche Bauteile aus unterschiedlichen Bauphasen stammen und wo Dokumente fehlen.
Notieren Sie auch geplante Arbeiten. Eine bevorstehende Dämmung, ein Dachausbau oder die Stilllegung eines Kamins kann die sinnvolle Reihenfolge verändern. Die Zeitleiste ist keine Garantie der Vollständigkeit. Sie bildet den bekannten Stand ab und wird beim Termin ergänzt. Widersprüche zwischen Erinnerung und Dokument bleiben sichtbar, bis sie geklärt sind.
- Ereignis und Jahr
- Quelle je Eintrag
- Geplante Arbeiten aufgenommen
Eintrag in die Prüfmappe: Für „Dachhistorie und Wartung in einer Zeitleiste bündeln“ werden ereignis und jahr, quelle je eintrag und geplante arbeiten aufgenommen als getrennte Nachweise geführt. Ergänzen Sie zu jedem Eintrag Datum, Quelle und verantwortliche Person. Ist eine Angabe geschätzt, bekommt sie keinen scheinbar bestätigten Status. Fotos erhalten Blickrichtung und Bezug zur Flächennummer; Pläne ihren Ausgabestand. Der nächste Fachtermin soll nicht wieder bei null beginnen, sondern genau die noch offene Entscheidung zu eine geordnete, versionssichere Unterlagenmappe für den Vor-Ort-Termin beantworten.
Geometrie-, Material- und Schattenblätter vorbereiten
Für jede Dachfläche gibt es ein einseitiges Blatt mit Nummer, Richtung, Neigung, Maßen, Eindeckung, Aufbauten und beobachteten Schattenauslösern. Werte erhalten Einheiten und Quellen. Eine grobe Skizze genügt, wenn sie ehrlich gekennzeichnet ist. Der Prüfer kann Maße korrigieren, ohne die gesamte Zuordnung neu aufzubauen. Flachdächer bekommen zusätzlich Abläufe, Attika, Lichtkuppeln und Wartungswege.
Fügen Sie Materialdetails und, falls vorhanden, Produktbezeichnungen oder Ersatzteile hinzu. Schattenfotos tragen Datum und Uhrzeit. Vermeiden Sie fertige Modulraster als unverrückbare Vorgabe; sie können als Wunschvariante beigefügt werden, müssen aber nach Aufmaß und Fachprüfung veränderbar bleiben. Die Blätter strukturieren Beobachtungen, nicht das Verkaufsergebnis.
- Ein Blatt je Dachfläche
- Einheiten und Datenquelle
- Wunschlayout als veränderbare Variante
Eintrag in die Prüfmappe: Für „Geometrie-, Material- und Schattenblätter vorbereiten“ werden ein blatt je dachfläche, einheiten und datenquelle und wunschlayout als veränderbare variante als getrennte Nachweise geführt. Ergänzen Sie zu jedem Eintrag Datum, Quelle und verantwortliche Person. Ist eine Angabe geschätzt, bekommt sie keinen scheinbar bestätigten Status. Fotos erhalten Blickrichtung und Bezug zur Flächennummer; Pläne ihren Ausgabestand. Der nächste Fachtermin soll nicht wieder bei null beginnen, sondern genau die noch offene Entscheidung zu eine geordnete, versionssichere Unterlagenmappe für den Vor-Ort-Termin beantworten.
Lokale Karten, Schutzstatus und Netzgebiet beilegen
Verlinken Sie amtliche Solarkataster, Denkmalkarten oder kommunale Hinweise mit Abrufdatum. Speichern Sie nur Auszüge, wenn Nutzungsbedingungen das erlauben, und nennen Sie die Quelle sichtbar. Ein Kartenhinweis bleibt vorläufig: Für eine rechtsverbindliche Denkmalauskunft oder Genehmigung ist die zuständige Stelle maßgeblich. Dasselbe gilt für Gestaltungs- und Erhaltungssatzungen.
Nennen Sie den vermuteten Netzbetreiber und verifizieren Sie ihn über offizielle Quellen oder vorhandene Anschlussunterlagen. Der Dachtermin soll nicht mit einer Netzanschlusszusage verwechselt werden. Trotzdem ist hilfreich zu wissen, welche Anmeldung später erforderlich wird. Bundesnetzagentur und Marktstammdatenregister gehören in die Ablaufübersicht, nicht als Ersatz für den lokalen Netzprozess.
- Amtliche Quelle mit Abrufdatum
- Schutzstatus nicht nur aus Karte
- Netzbetreiber separat verifiziert
Eintrag in die Prüfmappe: Für „Lokale Karten, Schutzstatus und Netzgebiet beilegen“ werden amtliche quelle mit abrufdatum, schutzstatus nicht nur aus karte und netzbetreiber separat verifiziert als getrennte Nachweise geführt. Ergänzen Sie zu jedem Eintrag Datum, Quelle und verantwortliche Person. Ist eine Angabe geschätzt, bekommt sie keinen scheinbar bestätigten Status. Fotos erhalten Blickrichtung und Bezug zur Flächennummer; Pläne ihren Ausgabestand. Der nächste Fachtermin soll nicht wieder bei null beginnen, sondern genau die noch offene Entscheidung zu eine geordnete, versionssichere Unterlagenmappe für den Vor-Ort-Termin beantworten.
Offene Fragen nach Fachrolle gruppieren
Sortieren Sie Fragen in Dach, Tragwerk, Elektro/Netz, Denkmalschutz und Organisation. So kann jede Person beantworten, was in ihren Verantwortungsbereich fällt. Beispiele sind: Muss die Deckung vor Montage repariert werden? Welche Lastannahmen benötigt der Tragwerksplaner? Bleiben Abläufe zugänglich? Gibt es ein bestehendes Blitzschutzsystem? Welche Ansicht ist denkmalfachlich sensibel?
Priorisieren Sie Freigabepunkte, die den Belegungsentwurf verändern können. Eine ungeklärte Tragreserve oder asbestverdächtige Platte steht vor Farbauswahl und Kabelkanal. Vermerken Sie, wer die Antwort liefert und in welchem Dokument sie erwartet wird. Mündliche Hinweise können protokolliert werden, sollten bei wesentlichen Entscheidungen aber schriftlich bestätigt werden.
- Fragen nach Fachrolle
- Freigabepunkte priorisiert
- Erwartetes Ergebnisdokument
Eintrag in die Prüfmappe: Für „Offene Fragen nach Fachrolle gruppieren“ werden fragen nach fachrolle, freigabepunkte priorisiert und erwartetes ergebnisdokument als getrennte Nachweise geführt. Ergänzen Sie zu jedem Eintrag Datum, Quelle und verantwortliche Person. Ist eine Angabe geschätzt, bekommt sie keinen scheinbar bestätigten Status. Fotos erhalten Blickrichtung und Bezug zur Flächennummer; Pläne ihren Ausgabestand. Der nächste Fachtermin soll nicht wieder bei null beginnen, sondern genau die noch offene Entscheidung zu eine geordnete, versionssichere Unterlagenmappe für den Vor-Ort-Termin beantworten.
Termin protokollieren und Übergabestand einfrieren
Führen Sie beim Termin ein kurzes Protokoll mit Teilnehmern, betrachteten Bereichen, neuen Messwerten, Auffälligkeiten und vereinbarten nächsten Schritten. Fotos nach Zustimmung eindeutig nummerieren. Wenn ein Bereich nicht zugänglich war, gehört auch das ins Protokoll. Lassen Sie keine pauschale Eignungsaussage stehen, wenn wesentliche Unterlagen oder Prüfungen noch fehlen.
Nach dem Termin wird die Mappe versioniert: korrigierte Geometrie, neue Fotos, Fachaufträge und offene Punkte. Der eingefrorene Stand geht an alle Anbieter, damit Angebote dieselbe Basis haben. Spätere Änderungen erhalten eine neue Version und Änderungsnotiz. So entsteht eine belastbare Entscheidungskette vom ersten Foto bis zur finalen Planung, ohne die Rollen von Vorcheck, Angebot und Ausführung zu vermischen.
- Teilnehmer und Umfang
- Nicht zugängliche Bereiche
- Versionierter gemeinsamer Angebotsstand
Eintrag in die Prüfmappe: Für „Termin protokollieren und Übergabestand einfrieren“ werden teilnehmer und umfang, nicht zugängliche bereiche und versionierter gemeinsamer angebotsstand als getrennte Nachweise geführt. Ergänzen Sie zu jedem Eintrag Datum, Quelle und verantwortliche Person. Ist eine Angabe geschätzt, bekommt sie keinen scheinbar bestätigten Status. Fotos erhalten Blickrichtung und Bezug zur Flächennummer; Pläne ihren Ausgabestand. Der nächste Fachtermin soll nicht wieder bei null beginnen, sondern genau die noch offene Entscheidung zu eine geordnete, versionssichere Unterlagenmappe für den Vor-Ort-Termin beantworten.
Häufige Fragen zum Prüfweg
Welche Unterlage ist am wichtigsten?
Es gibt kein einzelnes Schlüsseldokument. Ein aktueller Schnitt, die Dachhistorie und ein sauberer Bildindex ergänzen sich; fehlende Statik bleibt als eigener Prüfpunkt sichtbar.
Soll ich schon einen Modulplan mitbringen?
Als Wunschskizze ja, aber nicht als festes Ergebnis. Aufmaß, Dachzustand, Lasten und Sicherheitswege können das Raster verändern.
Darf ich Screenshots aus Solarkatastern weitergeben?
Beachten Sie Nutzungsbedingungen und Quellenhinweise. Häufig genügt ein Link mit Abrufdatum und eine eigene Notiz zum angezeigten Befund.
Wie vergleiche ich Angebote fair?
Geben Sie allen Anbietern denselben versionierten Unterlagenstand und prüfen Sie, welche Annahmen, ausgeschlossenen Flächen und Fachnachweise jeweils verwendet wurden.
