DACHKLARPV

Prüfindex / PV

Ihr Dach. Die richtigen Prüfschritte.

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Technischer Vorcheck. Keine Ferndiagnose.

Dachcheck startenDachangaben strukturiert erfassen
MATERIALAKTE / 02

Die sichtbare Dachhaut ist kein beliebiger Untergrund

Eindeckung, Unterkonstruktion, Zustand und Reparaturfähigkeit bestimmen, welche Anschlussfragen ein Fachbetrieb beantworten muss.

Detailansicht von Dachziegeln, Anschlussblech und Befestigungsbereich an einem geneigten Dach
Bild: Dachklar PV · Quelle: eigene KI-gestützte Bildproduktion, 2026. Nutzungsrechte: Wade Studio Ltd.
01 / DETAIL

Material genau benennen

„Ziegel“, „Blech“ oder „Dachpappe“ reichen für einen belastbaren Befund nicht aus.

Ein repräsentatives Foto zeigt Profil und Deckart; weitere Bilder ordnen Traufe, Ortgang, First, Stöße und Anschlüsse ein. Rechnungen, Herstellerprägungen oder vorhandene Ersatzteile sind belastbarer als eine Farbschätzung. Bekannte Reparaturen und sichtbare Auffälligkeiten werden positionsgenau markiert.

Die Befestigung muss Lasten in die tragende Konstruktion führen und die wasserführende Ebene dauerhaft berücksichtigen. Welches System passt, wird erst objektspezifisch entschieden.

02 / MATERIALGRUPPEN

Sechs Deckungen, sechs offene Fragenpakete

M–01

Tonziegel / Dachstein

Profil, Format, Deckart, Ersatzmaterial und Anschluss an die tragende Unterkonstruktion belegen.

M–02

Biberschwanz / Schiefer

Historisches Deckbild, Materialkenntnis, Reparaturfähigkeit und mögliche Schutzvorgaben früh öffnen.

M–03

Stehfalz / Trapezblech

Profil, Falze, Sicken, Stöße, Korrosion, Temperaturbewegung und nachgewiesenen Lastpfad dokumentieren.

M–04

Bitumen / Folie

Abdichtungsart, Alter, Dämmung, Entwässerung und objektspezifische Befestigung getrennt prüfen.

M–05

Wellplatte / Faserzement

Materialalter und mögliche Schadstoffe fachlich klären; niemals eigenmächtig bohren oder beproben.

M–06

Begrüntes Dach

Vegetation, Pflege, Brandschutz, Wasserhaushalt, Lasten und Wartungswege als Gesamtsystem betrachten.

03 / SICHERHEIT

Bei möglichem Asbest endet die Eigenprüfung

Verdächtige ältere Faserzementprodukte werden nicht angebohrt, gebrochen oder selbst beprobt. Alter, Produktunterlagen und Fotos werden an eine qualifizierte Fachstelle gegeben. Erst die professionelle Materialklärung bestimmt den weiteren Umgang.

Auch bei unverdächtigen Deckungen ist der Dachcheck keine Freigabe. Verdeckte Schäden, Befestiger, Unterspannbahn und tragende Bauteile benötigen eine fachgerechte Prüfung. Das Ergebnis soll eine präzise Frage an den Betrieb sein—kein vorweggenommenes Montagedetail.